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Schlaganfall-Symptome erkennen

Hinweise, die die Schlaganfallspezialisten des Oberbergischen Kreises ernst zu nehmen bitten

Lähmungen

Die plötzlich einseitge Lähmung oder Kraftminderung und/oder Taubheitsgefühle sind wohl die weithin bekanntesten Warnsignale.

Ist die Gesichtsmuskulatur betroffen, sieht man einen herabhängenden Mundwinkel.

Aber es gibt darüber hinaus auch andere Zeichen, die von den Betroffenen, aber auch von den sie umgebenden Menschen meist nicht richtig eingeordnet und damit unterschätzt werden.

 

Bewusstseinsstörungen

Eine Durchblutungsstörung in bestimmten Teilen des Gehirns kann zu Bewusstseinstrübungen bis hin zur Bewusstlosigkeit führen.

 

Gleichgewichtsstörungen

Es kann plötzlich zu starkem Schwindel mit schweren Gleichgewichtsstörungen kommen. Infolge dieser Störungen ist die Koordination der Extremitäten nur noch eingeschränkt möglich.

 

Sehstörungen

Das Phänomen der Doppelbilder entsteht durch die gestörte Beweglichkeit eines Auges. Die betroffene Person sieht dann zwei sich überlappende, aber nicht deckungsgleiche Bilder. Ein weiteres häufiges Symptom sind Gesichtsfeldausfälle, welche oft vom Patienten selbst gar nicht bemerkt werden.

 

Sprachstörungen

Die Verwechselung oder falsche Einordnung von Worten (Sprachverständnisstörung) oder auch die Unfähigkeit Wörter auszusprechen (sprachmotorische Störung) sind zwei (übrigens nicht zusammen auftretende) Symptome, die das Sprechen betreffen.

 

Schluckstörungen

In einigen fällen in denen tiefer liegende Hirnregionen beeinflusst oder geschädigt sind kann es zu Schluckproblemen kommen.

 

Heftige Kopfschmerzen

Plötzlich einsetzende, stärkste, noch nie da gewesene Kopfschmerzen können Ausdruck eines Schlaganfalls sein.

Zu den häufigsten Symptomen haben wir vom Klinikum Oberberg fünf Merkbilder erstellt.

 

Meist mehr als ein Warnzeichen: Die transitorische ischämische Attacke (TIA)

Manche der Symptome treten nur kurz auf. Dabei handelt es sich dennoch um Symptome, die der Betroffene unbedingt ernst nehmen sollte. Bei bestimmten Störungsbildern kann es sich bereits um Vorboten eines Schlaganfalls (TIA) handeln. Jeder vierte Schlaganfallpatient hat zuvor einen TIA erlitten.

Deshalb gilt auch hier erhöhte Vorsicht, auch ein TIA ist ein Notfall: Das Klinikum Oberberg hat im Kreiskrankenhaus Gummersbach eine extra darauf eingestellte Spezialabteilung, die sogenannte Stroke Unit bei der Betroffene ihren Gesundheitszustand abklären sollten.

Schnellinformation:
Hinweise zur Neurologie und zur Stroke Unit finden Sie auf den Seiten des Kreiskrankenhaus Gummersbach: www.klinikum-oberberg.de. Die Leistung hat Prof. Dr. med. F. Blaes (Telefon: Tel. 0 22 61.17 1545)

 

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